Einfamilienhäuser Friedrich-Oser-Strasse, Basel

Ort Friedrich-Oser-Strasse 14-34, 4059 Basel
Bauherrschaft Christoph-Merian-Stiftung, Basel
Architekten Ackermann & Friedli Architekten, Basel; A. Vaszary
Ingenieur Holzbau Makiol + Wiederkehr, Beinwil am See
Bauingenieur WGG Schnetzer Puskas, Basel
Holzbau Schneiter Holzbau AG, Münchenstein
Holzarten Konstruktionsholz: BSH 7 m³; Schnittholz 167 m³, Leisten und Latten 8 m³, Platten: DWD 1000 m², Dreischichtplatten 5600 m², Fermacell 6850 m², Douglasienschalung 1400 m²
Gebäudedekubatur SIA 116 6350 m³
Kubikmeterpreis SIA 116 (BKP 2) CHF 680.-/m³
Geschossfläche BGF 1748 m²
Bauzeit April 2000 bis Februar 2001
Baujahr 2001
Quelle: Lignum Holzbulletin, 68 / 2003; Gemeinschaftliches Wohnen

Die elf Einfamilienhäuser liegen am Rande des Bruderholz-Quartiers, einer bevorzugten Wohngegend der Stadt Basel. Das Quartier ist geprägt durch freistehende Villen auf der einen und Zeilen von zusammengebauten Wohnhäusern auf der anderen Seite. DIe neue Bebauung ergänzt die ebstehenden Muster durch vier kurze Zeilen mit zwei oder drei Häusern. Durch das fächerförmige Abdrehen der Häuser und ihre Staffelung in die Höhe werden sowohl die topographischen Gegebenheiten als auch die städtebauliche Struktur verdeutlicht und ergänzt.

Alle Häuser erheben sich als reine Holzbauten über massiven Kellergeschossen. Die Innen- und Aussenwände sowie die Brandmauern zwischen den Reiheneinfamilienhäusern sind als Holzrahmenbau ausgeführt. Die Fassade ist mit einer naturbelassenen Douglasienschalung verkleidet, die Eingangsfronten, die Fenster und die Dachuntersichten sind gestrichen. Aus den gleichen architektonischen und konstruktiven Elementen wurden zwei unterschiedliche Haustypen entwickelt. Die drei östlich gelegenen Zeilen sind aus schlanken, bungalowartigen Häusern gefügt, welche sich durch eine lange Gartenfront und offene Carports auszeichnen. Die westliche Zeile hingegen besteht aus drei tieferen, weniger breiten Häusern. Die Wohnungen sind zwar eher klein an Grundfläche, der Zuschnitt und die Lage der einzelnen Räume ermöglichen aber eine Grosszügigkeit, welche sich auch in der offenen Erschliessung mit der oberen Halle ausdrückt.