Die Verarbeitung ist fast identisch.
Für die Verarbeitung der Powerpanel H2O werden die selben Maschinen wie für die fermacell® Gipsfaser-Platten verwendet: Stichsäge und auf Schiene laufende Handfräse mit Staubsauger. Das Verwenden von Diamantfräseblätter ist nicht nötig. Das Fräseblatt muss lediglich hartmetallbestückt sein. Allerdings wird die Standzeit des Fräseblattes im Vergleich zu Gipsfaser leicht verkürzt.
Die Stösse werden als Klebefuge erstellt, mit dem selben Kleber wie für fermacell® Gipsfaser-Platten. Es muss ein Fugenversatz von 40 cm eingehalten werden.
Werden die Platten geklammert, so sollte das Klammergerät mit einem Eintreibbegrenzer bestückt sein. Die Klammern dürfen maximal 1 mm in der Platte versenkt werden.
Nein. Aufgrund des gänzlich unterschiedlichen Dehn-/ Schwindverhaltens dieser zwei Materialien bedarf es in jedem Fall eines Lattenrostes.
Ja, aber nur als Putzträger in vorgehängten hinterlüfteten Fassaden bis zu einer Fassadenhöhe von 8,5 m oder 2,5 Geschosse.
Wird die Powerpanel im häuslichen Feuchtraum verwendet, so reicht es, wenn die Innenecken, der Sockelbereich sowie die Wasserdurchführstellen abgedichtet werden. Eine vollflächige Abdichtung ist nicht nötig. 
Bei Nassräumen mit ständiger und hoher Feuchtebelastung hingegen ist eine vollflächige Abdichtung mit einem geeigneten Abdichtsystem zwingend.
Ja. Dafür sollten vorgängig die Fugen und Verbindungsmittel mit einem zementären Produkt (z.B. Powerpanel Feinspachtel) abgespachtelt werden. Danach wird eine Grundierung oder quarzgefüllte Haftbrücke empfohlen. Die vorbehandelte Platte kann mit Strukturdünnputzen und Haftfilzputzen bis ca. 4 mm Schichtstärke beschichtet werden (Herstellerangaben der Putzlieferanten beachten). 
Alternativ kann auch eine vollflächige Spachtelung mit dem Powerpanel Feinspachtel erstellt und anschliessend gestrichen werden.
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